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Buchhaltung

Umsatzsteuer-Übersicht

Wie viel Umsatzsteuer ist in diesem Zeitraum zusammengekommen, wie viel Vorsteuer steht dagegen, und was bleibt rechnerisch übrig? Billance beantwortet das aus deinen eigenen Dokumenten und Belegen – nach den Regeln, die du für dein Firmenprofil hinterlegt hast.

App-Ansicht – Screenshot folgt zum Release

Auf einen Blick

Besteuerungsart
Soll- oder Ist-Versteuerung
Zeitraum
Monatlich, quartalsweise oder befreit
Sonderfälle
Reverse Charge, innergemeinschaftlich, Einfuhr
Tarif
Premium

Was die Umsatzsteuer-Übersicht rechnet

Bevor Billance eine Zahllast anzeigt, richtest du die Umsatzsteuer für das aktive Firmenprofil ein: Umsatzsteuerstatus (Regelbesteuerung oder Kleinunternehmer nach § 19 UStG), Besteuerungsart (Soll oder eine vom Finanzamt gestattete Ist-Versteuerung), das Datum, ab dem die Regel gilt, die Behandlung des Vorsteuerabzugs, der Voranmeldungszeitraum und – falls wirksam – die Dauerfristverlängerung. Diese Angaben werden profilbezogen gespeichert und zwischen deinen Geräten synchronisiert.

Die Besteuerungsart entscheidet, wann ein Umsatz zählt. Die Soll-Versteuerung ordnet die Ausgangsumsatzsteuer grundsätzlich dem Leistungszeitpunkt zu; vorher vereinnahmte Anzahlungen werden ihrem Zahlungstag zugeordnet. Bei eingerichteter Ist-Versteuerung sind stattdessen die erfassten Zahlungseingänge maßgeblich.

Die Seite zeigt Ausgangsumsatzsteuer, abziehbare Vorsteuer und die rechnerische Differenz; ein negatives Ergebnis erscheint als rechnerischer Überschuss. Detailkarten schlüsseln die Standardsätze auf und trennen Reverse Charge, innergemeinschaftliche Vorgänge und Einfuhr davon ab. Bei Kleinunternehmern berechnet Billance weder reguläre Ausgangsumsatzsteuer noch Vorsteuerabzug – besondere Steuerfälle können trotzdem Erklärungspflichten auslösen.

So richtest du die Umsatzsteuer ein

  1. Status und Besteuerungsart wählen

    Regelbesteuerung oder Kleinunternehmerregelung, Soll- oder Ist-Versteuerung – und das Datum, ab dem die gewählte Regel gilt.

  2. Vorsteuerabzug festlegen

    Entweder nach dem am Beleg gespeicherten Anteil oder ohne Vorsteuerabzug. Der Anteil je Beleg kommt aus Kategorie und Belegdaten.

  3. Voranmeldung einstellen

    Monatlich, quartalsweise oder vom Finanzamt befreit; die Dauerfristverlängerung wird nur aktiviert, wenn sie wirklich wirksam ist.

  4. Zeitraum auswerten

    Billance rechnet Ausgangsumsatzsteuer und Vorsteuer für den gewählten Zeitraum zusammen und zeigt die rechnerische Zahllast.

  5. Hinweise abarbeiten

    Fehlende Steueraufschlüsselungen, Fremdwährungsbelege und andere Auffälligkeiten werden benannt, damit du sie an der Quelle korrigierst.

Was die Übersicht kann

  • Ausgangsumsatzsteuer und Vorsteuer

    Beide Seiten stehen nebeneinander, dazu die rechnerische Differenz – ein negatives Ergebnis als rechnerischer Überschuss.

  • Soll- und Ist-Versteuerung

    Die gewählte Besteuerungsart bestimmt, ob der Leistungszeitpunkt oder der Zahlungseingang zählt; Anzahlungen werden ihrem Zahlungstag zugeordnet.

  • Kleinunternehmerregelung

    Bei § 19 UStG rechnet Billance keine reguläre Ausgangsumsatzsteuer und keinen Vorsteuerabzug, weist aber besondere Steuerfälle weiterhin aus.

  • Sonderfälle getrennt

    Reverse Charge, innergemeinschaftliche Vorgänge und Einfuhr werden in eigenen Detailkarten aufgeschlüsselt statt in die Standardsätze gemischt.

  • Gültig-ab-Datum

    Regeln gelten ab einem Datum. Zeiträume vor dem gespeicherten Beginn werden als Hinweis markiert statt still falsch berechnet.

  • Hinweise zur Datenqualität

    Fehlende Steueraufschlüsselungen, eingeschränkter Vorsteuerabzug und ein Umsatzsteuerausweis trotz Kleinunternehmerstatus werden benannt.

  • Fremdwährung sauber behandelt

    Eine deutsche Zahllast wird ausschließlich in Euro dargestellt; Fremdwährungsbelege werden nicht nominal addiert und ohne belegbare Umrechnung ausgeschlossen.

  • Profilbezogen und synchron

    Die Einstellungen gehören zum Firmenprofil und werden zwischen deinen Geräten synchronisiert.

Auf Desktop und in der App

Die Übersicht ist auf beiden Plattformen vorhanden und rechnet mit denselben Daten.

In der Desktop-App

In der Desktop-App liegt sie unter Buchhaltung → Umsatzsteuer. Beim ersten Aufruf führt ein Assistent durch die Einrichtung; später öffnest du die Einstellungen über die Seitenleiste und steuerst Zeitraum und archivierte Einträge über die Auswertungsoptionen.

In der mobilen App

In der App erreichst du die Umsatzsteuer über den Buchhaltungsbereich. Beim ersten Aufruf erscheint die native Einrichtung, später bearbeitest du die Angaben über das Zahnrad. Das Layout passt sich an Telefon, Tablet und geteilte Ansichten an.

Gratis oder Premium

Im Gratis-Tarif

Die Umsatzsteuer-Übersicht wertet Belege und Dokumente des Ausgabenmoduls aus und ist deshalb nicht Teil des Gratis-Tarifs.

Mit Billance Premium

Mit Premium stehen Einrichtung, Zeitraumauswertung, Detailkarten und die Hinweise zur Datenqualität zur Verfügung.

Die Seite ist eine unterstützende Berechnung aus den in Billance erfassten Daten – keine Umsatzsteuer-Voranmeldung und keine Steuerberatung.

Häufige Fragen zur Umsatzsteuer-Übersicht

Nein. Die Übersicht ist eine unterstützende Berechnung aus den in Billance erfassten Daten. Sie ersetzt weder die Voranmeldung noch die Prüfung durch deine Steuerberatung – besonders bei Sonderfällen, Rechnungskorrekturen und Fremdwährungen.

Weiterlesen

Schritt für Schritt im Hilfecenter

Die Hilfe-Artikel beschreiben denselben Ablauf noch einmal als Anleitung – mit allen Feldern, Schaltflächen und Sonderfällen.

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